Widerstand ist nicht teuer

Viele sind dafür, dass wir mit unserem Festival in 3 Monaten wieder gegen die „Verordnung der Stadt Augsburg über das Landschaftsschutzgebiet Wittelsbacher Park“ sowie gegen § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes verstoßen und den ganzen Park wieder mit Kippen und Plastik-Kleinmüll verseuchen wollen. Herr Dr. Gribl findet das ebenso toll, wie Herr Umweltreferent Erben von den Grünen, die Leiterin des Grünamtes, Frau Vedder, der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, Herr Schmidt, die Stadtzeitung, die „Neue Szene“, um nur einige zu nennen. Niemand all dieser Leute macht sich auch nur im Ansatz die Mühe, kritisch zu hinterfragen, ob ein Festival mit 30.000 Besuchern ein Landschaftsschutzgebiet mit Waldcharakter nicht nachhaltig in Mitleidenschaft ziehen könnte, nein, es wird sogar Propaganda betrieben und in Erwägung gezogen, den Schutzstatus des Parks aufzuweichen. Bei solch einer großen Unterstützung durch alle Instanzen der Stadtverwaltung, aller Medien, dem kompletten Stadtrat sowie 400 Sklaven hat keiner eine Chance, uns davon abzuhalten, den Park nachhaltig zu ruinieren. Ein Bürgerbegehren wäre zwar die beste demokratische Alternative, doch Herr Gribl kennt sich als Jurist gut mit juristischen Winkelzügen aus und ist sowieso der Meinung, dass manche Themen zu komplex sind, um sie durch die Bürger entscheiden zu lassen, weshalb die Stadträte, die meistens eh ahnungslos alles abnicken, besser dafür geeignet wären. Da ist unserem Ober-Biermeister ein neues, äußerst undemokratisches Weichspülformat eingefallen, der sogenannte Bürgertalk. Man tut so, als wenn man zuhört, um dann umzusetzen, was an Plänen sowieso schon seit Jahren in der Schublade liegt. Es gäbe nur zwei Dinge, die unseren Müll-Event aus dem Park vertreiben könnten, erstens drei Tage Regenwetter mit Hagel, Sturm, Dauerregen und Temperatursturz um mindestens 10° C oder zweitens Hundescheiße, denn wenn der ganze Park zugeschissen wäre, hätte niemand mehr Spaß dort, denn es läuft, sitzt und feiert sich nicht gut auf einem Berg von Scheiße. Also wünscht uns schönes Wetter und, wenn Ihr Hundehalter seid, hebt immer schön Euren Hundekot auf, denn wir wollen auch weiterhin das Monopol darauf, den Park zu versauen. Außerdem kostet diese Ordnungswidrigkeit 40,- Euro, während wir keinerlei Konsequenzen bekommen, obwohl eigentlich einige tausend € Strafen fällig wären. Ätschibätschi ihr Spießer!

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